Donnerstag, 4. Oktober 2012

Eau sauvage

Der Name war ebenso schlicht und verheissungsvoll, wie der Duft berauschend. Er hatte mit Natur und Freiheit zu tun. Was war es doch? Eleni blieb mit ihrem Besen in der Hand stehen und schloss die Augen. Wieder sah sie sich das Bad betreten, nach dem Flakon greifen und ihn öffnen, um am Parfüm zu riechen, ehe sie ihn vorsichtig abstellte.
"Eau sauvage!", rief sie.
Glücklicherweise war niemand in der Nähe, der ihren Triumphschrei hören konnte, hielt man sie doch seit Beginn ihres Abenteuers schon für wunderlich genug.

Die Schachspielerin, Bertina Henrichs

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